Literatur für Erwachsene

Bücher bei frühem Kindsverlust

 (Schwangerschaft, Geburt, Säuglings- oder Babyalter)

 

Gute Hoffnung, jähes Ende
Gute Hoffnung, jähes Ende

Dieses Buch begleitet Eltern einfühlsam auf ihrem Weg durch die Trauer. Betroffene erfahren durch die persönlichen Aussagen anderer, dass sie mit ihren Gefühlen und Reaktionen nicht allein sind, aber auch, dass die Zeit des unsagbaren Schmerzes und der Untröstlichkeit zu überwinden ist.
Hannah Lothrop steht nicht nur bei Verlusten durch Tod eines Babys in der Schwangerschaft, um die Geburt und in der frühen Lebenszeit bei, sondern spricht auch tabuisierte Verluste an (z.B. Schwangerschaftsabbruch, Adoptionsfreigabe) oder die ganz besondere Situation allein stehender trauernder Mütter oder Eltern, die erfahren, dass ihr Kind sterben wird. Sie führt Betroffene durch den Trauerprozess und bietet für jeden Schritt konkrete Hilfen zur Heilung von Körper, Geist und Seele an (Körper- und Atemübungen, Meditationen, Visualisierungen, Anleitung zum Umgang mit Gefühlen, kreative Methoden wie Malen, Schreiben u.v.a.). Anhand gezielter Fragen hilft sie, zu eigenen Antworten zu finden. Somit können die gemachten Erfahrungen im Sinne eigener Werte durchlebt werden - der Grundstein dafür, dass Trauernde an diesen Erfahrungen nicht zerbrechen, sondern wieder zu Hoffnung und neuem Lebensmut finden.
Darüber hinaus zeigt dieses einzigartige Buch allen, die trauernde Eltern begleiten (Familienangehörige, Freunde, Fachleute), wie sie mit der eigenen Hilflosigkeit angesichts des Todes umgehen und Betroffenen beistehen können.

Du hast kaum gelebt
Du hast kaum gelebt

Eine Fehlgeburt oder ein tot geborenes Kind wird von der Umgebung der Eltern oft nicht als »vollwertiges« Kind angesehen, sondern als ein »Zwischenfall«, den man schnell wieder vergessen soll, um an ein »neues« Baby zu denken. Darum verschweigen viele Frauen und Ehepartner ihre Trauer, doch gerade das ist sehr belastend. Die Autorin möchte in diesem Buch der Trauer der Eltern Rechnung tragen, ihnen den Mut geben, von ihren toten Kindern zu sprechen. Unmittelbar Betroffene kommen zu Wort, aber auch Menschen, die in ihrem Beruf immer wieder mit dieser Situation konfrontiert sind: Hebammen, Klinikpersonal, Notfallseelsorger und Trauerbegleiter. Zudem gibt es konkrete Tipps, beispielsweise zur Gestaltung eines Abschiedsrituals.

Wenn Eltern um ihr Baby trauern
Wenn Eltern um ihr Baby trauern

 

Jedes Leben ist ein Geschenk, auch wenn es noch so zerbrechlich und kurz ist. Drei Krankenhausseelsorgerinnen zeigen auf, worauf es in der Begleitung von Eltern und Betroffenen ankommt, wenn ein Baby stirbt. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt auf der Gestaltung der Trauerfeier, es bietet Impulse für die Seelsorge sowie Modelle für Gottesdienste.

Nur ein Hauch von Leben
Nur ein Hauch von Leben

 

 

 

Eltern berichten vom Tod ihres Babys und von der Zeit ihrer Trauer. Ergänzt wird das Buch durch fachliche Beiträge.

Manchmal verlässt uns ein Kind
Manchmal verlässt uns ein Kind

Das Erinnerungsalbum soll verwaiste Eltern verstorbener Kinder auf dem langen und oft schweren Weg der Trauer begleiten. Es soll helfen, ein ganz und gar unfassbares Schicksal anzunehmen. Und es soll diese Erfahrung für immer in einem stilvollen Rahmen aufbewahren. Das Buch ist zurückhaltend illustriert. Um Eltern einen passenden Raum für ihre Gedanken einzuräumen, gibt es das Album in drei Ausgaben - eines für fehlgeborene Kinder, eines für still geborene Kinder, eines für Kinder, die nach kurzem Leben gestorben sind. Das Album bietet Platz für schriftliche und bildliche Aufzeichnungen sowie andere Erinnerungsstücke eines einzigartigen kleinen Menschen.

 

WICHTIG: Dieses Album gibt es auch für still- und fehlgeborene Kinder sowie nach einem Schwangerschaftsabbruch.