Erfahrungsbericht von B & E u.a.

Als wir vor zwei Jahren zum ersten Mal die Räumlichkeiten in der Rolandstraße betraten, saß der Schock des Erlebten, der Stachel im Herzen fest, wie einst König Artus‘ Schwert Caliburn im Stein. Wie sollte sich dieses Schwert jemals wieder bewegen oder gar herausziehen lassen?

 

In unserer Verzweiflung suchten wir Hilfe bei den „Verwaisten Eltern“ und fanden Claudia und Johanna. In welch trübselige Gesichter musstet Ihr blicken, wenn die hängenden Köpfe dies überhaupt zuließen. Durchhalten sollten wir, mindestens dreimal kommen, dann würde es leichter — Ihr solltet recht behalten.

 

Die anfängliche Starre löste sich, das gemeinsame Schicksal brachte uns als betroffene Eltern näher. Manchmal brauchte es nicht viele Worte, ein andermal dagegen umso mehr, unseren Verlust begreiflich zu machen. Nach und nach bekamen unsere Treffen mehr Leichtigkeit. Anregungen verschiedenster Art wurden ausgetauscht, Mut wurde immer wieder zugesprochen — für jeden war etwas dabei!

 

Ihr habt fest daran geglaubt, dass wir es schaffen werden. Ihr habt uns ermutigt, den Blick sowohl nach vorne, als auch in unser Inneres und bei Bedarf

auch wehmütig zurück zu werfen. Ihr Beide habt vermutlich keine magischen Kräfte wie Merlin, aber sicher eine bezaubernde Art, jeden Betroffenen  an der Stelle abzuholen, an der er gerade verharrt und nicht weiterkommen kann.

 

Dank Eures Verständnisses und Zuspruchs habt ihr uns Hoffnung gegeben und Wege gezeigt, unser Schicksal zu tragen. Dass auch das Lachen dabei eine heilende Wirkung hat, durften wir mit Euch gemeinsam erfahren.

 

Und hat sich das Schwert derweil gelöst?

Das wird es wohl nie gänzlich — doch an ihm ranken Blumen, die Sonne wärmt den Stahl und wir können uns anlehnen und unserer Kinder gedenken!

 

Von Herzen sagen DANKE:

 

Britt mit Erik

Esther mit Ben

Nathalie mit Tilda

Jutta mit Leon

Evelyne mit Alexis

Julia & Michael mit Lutz

 

 

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