Petra Kiwitt

Petra Kiwitt
Petra Kiwitt

 

 

„Was für die Raupe das Ende der Welt bedeutet
nennt der Rest der Welt Schmetterling“

Laotse

 

 

 

 

Dies ist der Spruch auf dem Grabstein unserer über alles geliebten kleinen Tochter Charlotta, unserer Lotti, die mit nur 6 Jahren an den Folgen ihrer Leukämiebehandlung starb. Und dies sehr unvorbereitet und plötzlich, was uns in ein tiefes Loch der Trauer und Fassungslosigkeit fallen ließ. Lotti fliegt jetzt bestimmt als wunderschöner Schmetterling und freut sich an bunten Blumen und dem blauen Himmel.

Lottis Papa und ich, wir haben uns sehr schnell Hilfe gesucht und diese auch in vielfältiger Weise bekommen. Aber insbesondere die Möglichkeit, sich in einer Gesprächsgruppe mit anderen Eltern auszutauschen, denen ein ähnliches Schicksal widerfahren ist, hat uns geholfen. Die Frage „wie kann man das als Eltern überleben“ trifft dort nicht auf fassungslose Stille sondern vielmehr auf Verständnis und gegenseitiges Stärken.

Aus diesem Grund war mir sehr schnell klar, dass ich für die verwaisten Eltern tätig werden möchte, was ich seit Kurzem in der Organisation der Gruppen auch mit Freude mache. Die Qualifizierung zur Trauerbegleiterin strebe ich momentan an und bin darauf sehr gespannt.

 

Mein Lebensgefährte und ich haben noch eine weitere 9-jährige Tochter und leben in Köln.

 

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